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Entscheidung im Literaturwettbewerb

um 8:36 Uhr
Ein Schreibblock und ein traditioneller Füllfederhalter.

Am Samstag, den 11. Juli vormittags fällt die Entscheidung darüber, wer den 13. Nettetaler Literaturwettbewerb gewinnen wird. Dann nämlich trifft sich die Jury, um aus den 154 aus ganz Nordrhein-Westfalen eingegangenen Beiträgen, den Gewinner oder die Gewinnerin zu ermitteln und zusätzlich noch drei weitere Personen zu bestimmen, die sich um den Publikumspreis bewerben können.

Der Wettbewerb, der mit 1500,- Euro für den Sieger oder die Siegerin und mit 500,- Euro für den Publikumspreis dotiert ist, startete am 18. Februar und endete am 10. Mai. Wie schon in den vorangegangenen Wettbewerben trafen 75 Prozent der Beiträge erst in den letzten Tagen der Ausschreibungsfrist ein. Jeweils zwei Ordner, prallgefüllt mit den Beiträgen der Teilnehmenden, wanderten dann zu den Jurymitgliedern, Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW in Düsseldorf, Andrea Rings, Autorin und Leiterin von Literaturwerkstätten aus Mönchengladbach und Andreas Séché, Schriftsteller und Redakteur aus Brüggen. Geplant war die entscheidende Jurysitzung eigentlich schon im Juni, aber wegen Corona musste sie auf den 11. Juli verschoben werden. Wer den Preis gewonnen hat, wird aber noch nicht sofort nach der Jurysitzung bekanntgegeben. Denn vergeben wird der Nettetaler Literaturpreis im Rahmen einer Lesung erst am 20. September 2020 um 16 Uhr in der Alten Kirche in Lobberich durch den Bürgermeister der Stadt Nettetal. Bei dieser Veranstaltung kann dann auch das Publikum mit entscheiden, welcher Text den Publikumspreis erhalten soll.

Die Lesung und die Preisverleihung, die ursprünglich im Rahmen der Nettetaler Literaturtage im Spiegelzelt auf dem Lambertimarkt stattfinden sollte, soll für die Bibliothek wieder die erste Literaturveranstaltung nach der Corona-Krise werden, natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

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